die Sie beim Kauf von Eigenheim beachten sollten.

Eigenmittel
Die Faustregel besagt, dass mindestens 20% der Anlagekosten durch Eigenkapital gedeckt sein sollten.

 

Tragbarkeit
Damit die Tragbarkeit Ihres Wohneigentums gegeben ist, sollte die Verzinsung und Amortisation zusammen nicht mehr als einen Drittel Ihres Nettoeinkommens beanspruchen.

 

Absicherung 2. Hypothek
Die Hypothek wird je nach Finanzierungsbetrag in eine 1. Hypothek (entspricht ca. 2/3 des Verkehrswertes) und eine
2. Hypothek aufgeteilt. Diese wird in der Regel in jährlichen Raten innerhalb von ca. 15 Jahren vollständig zurückbezahlt, damit die Anfangsschuld nicht zur Dauerbelastung wird.

 

Verwendung der Mittel der 2. und 3. Säule
Das Bundesgesetz eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Gelder der 2. und 3. Säule zur Finanzierung Ihres selbstbewohnten Wohneigentums einzusetzen. Sie können so einen Teil der Hypothek mit Pensionskassenguthaben absichern oder
Freizügigkeitskapital wie auch Sparen 3-Guthaben als Eigenmittel einbringen. Klären Sie deshalb bei Ihrem Arbeitgeber schriftlich ab, wie hoch Ihr Freizügigkeitsguthaben ist (inkl. allfällige Kadervorsorge-Versicherungen).

 

Amortisation
Man unterscheidet zwischen direkter und indirekter Amortisation. Mit der direkten Amortisation reduzieren Sie Ihre Darlehensschuld und damit Ihre jährliche Zinsbelastung. Im Zusammenhang mit der Säule 3a bietet sich aber auch die Möglichkeit einer sogenannten indirekten Amortisation. Dabei zahlen Sie die entsprechenden Beträge auf Ihr Vorsorgekonto Sparen 3 ein und dieses wiederum wird zugunsten des Darlehens verpfändet. So bleibt die Darlehensschuld mit der Zinsbelastung bestehen und Sie profitieren von Steuerersparnissen. Ein Guthaben auf dem Vorsorgekonto Sparen 3 wird nicht als Vermögen deklariert und der jährliche Einzahlungsbetrag kann vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

 

Privatdarlehen
Falls Sie auf ein Darlehen von Verwandten oder von Ihrem Arbeitgeber zurückgreifen möchten, überprüfen Sie diese
Beziehung sorgfältig und bestehen Sie auf klare schriftliche Verträge, welche über die Darlehenssumme, den Zinssatz, die Rückzahlung und Sicherheiten sowie über Kündigungsmöglichkeiten und Dauer Aufschluss geben.

 

Budget
Es lohnt sich, eine längerfristige Liquiditätsplanung oder einen Investitionsplan zu erstellen. Zudem ist für die persönliche Übersicht ein Haushaltsbudget von Vorteil, z.B. mit Hilfe von www.budgetberatung.ch.

 

Die OKB – Ihre Finanzierungsspezialistin
Der Weg zum Eigenheim ist vielschichtig. Deshalb lohnt sich ein frühzeitiges Gespräch mit Ihrer Finanzierungspartnerin - der OKB. Damit wir auf Ihre Bedürfnisse und persönlichen Verhältnisse zugeschnittene Finanzierungsvorschläge ausarbeiten können, sollten Sie beim Finanzierungsgespräch die wichtigsten Unterlagen zum konkreten Projekt vorlegen. Wie Sie den Finanzierungsbetrag am besten aufteilen, und wie dieser Betrag amortisiert werden soll, können wir Ihnen im persönlichen Gespräch aufzeigen.

 

Sonstige Kosten
Die grössten Kosten wie z.B. Grundstücks-, Gebäude- und Umgebungskosten verursacht das Eigenheim selbst. Beachten Sie, dass dazu noch weitere Kosten wie die Handänderungssteuer, Pfanderrichtungskosten, Bauversicherungen usw. hinzukommen. Zudem soll Ihr Eigenheim auch entsprechend eingerichtet werden. Für eine Zusammenstellung Ihres Kapitalbedarfs steht Ihnen die OKB gerne zur Seite.